Was mich ausmacht

Über mich

Das Leben schreibt Geschich­ten, die über reine Zahlen hinaus­ge­hen. Die Eckdaten in Form eines Lebens­lau­fes finden Sie deshalb am Ende der Seite. Was mich persön­lich aber geprägt hat, möchte ich Ihnen anhand dreier kurzer Geschich­ten erzählen. Und wenn Sie mehr erfahren möchten, freue ich mich auf ein persön­li­ches Gespräch!

01

teamgeist & gemein­schaft

Nach meinem zweiten Kreuz­band­riss 2005 habe ich das Spieler­tri­kot gegen den Trainer­dress bei den Handbal­lern des TV Dülmen gewech­selt. Nach einer tollen Saison stiegen wir in die Bezirks­li­ga auf und konnten uns mit Coesfeld und Nottuln im Nachbar­schafts­der­by messen. 

In beson­de­rer Erinne­rung ist mir das Derby in Nottuln geblie­ben: Es waren noch wenige Sekunden zu spielen. Es stand unent­schie­den und wir waren im Ballbe­sitz. Ich nahm eine Auszeit und gab den Jungs die Anwei­sung einen gewagten, aber im Training mehrmals geübten Spielzug zu spielen, den sogenann­ten Kempa-Trick. Sie schauten mich ungläu­big an und ich sprach ihnen Mut zu: dass wir das schaffen und beide Punkte mit nach Hause nehmen werden. Das Nicken meiner Spieler war eher unsicher – aber als der Schieds­rich­ter das Spiel wieder anpfiff, haben wir genau diesen Spielzug riskiert. Und was passier­te? Fünf Sekunden vor Schluss zappelte der Ball im gegne­ri­schen Tor. Wir gewannen das Nachbar­schafts­du­ell und feierten anschlie­ßend feucht fröhlich und ausgie­big den Derby­sieg. 

Mir hat dieser Moment gezeigt, das Zutrauen in die Fähig­keit jedes einzel­nen und des gesamten Teams zusammen mit mutigen Entschei­dun­gen am Ende des Tages bessere Ergeb­nis­se bringen. Diese Einstel­lung aus dem Sport habe ich mir bewahrt und baue auf die Kraft von Teamgeist und Gemein­schaft.

02

engage­ment in der Politik

Einen weiteren einpräg­sa­men Moment gab es für mich als ich 19 Jahre alt und Vorsit­zen­der der Jusos Dortmund-Hörde war. Gemein­sam mit vielen anderen habe ich damals das Rockkon­zert “Rock in den Ruinen” organi­siert – unsere Alter­na­ti­ve zur Mayday. Von Jahr zu Jahr wurde die Veran­stal­tung immer erfolg­rei­cher und wir kämpften mit der An- und Abreise mehrerer tausen­der Rockfans auf dem kleinen Festi­val­ge­län­de am Fuße der Burgrui­ne. Ich sprach mit mehreren Menschen aus der Nachbar­schaft über unser Problem. Unter Ihnen war auch ein leiten­der Angestell­ter der Stadt­wer­ke, die in Dortmund auch den Busver­kehr organi­sie­ren. Dieser Nachbar machte mir wenige Tage später einen großar­ti­gen Vorschlag: ein halbstünd­li­cher Busver­kehr, der die Besuche­rin­nen und Besucher vom Haupt­bahn­hof zum Gelände hin- und zurück bringen würde und somit die Straßen und Parkplät­ze vor Ort entlas­tet. 

Für mich ist das immer noch der Beweis, dass wer um Hilfe bittet, auch Hilfe findet und bekommt. 

03

familie

Und die dritte Geschich­te, die mich geprägt hat? Sie steht nicht für einen einzel­nen Moment, sondern für eine längere Phase in meinem Leben und im Leben unserer Familie. Geburten sind dabei wohl die einschnei­dends­ten Erleb­nis­se. Und als die Geburt unserer jüngsten Tochter anstand, war klar, dass unser bishe­ri­ges Heim auf Dauer für sechs Köpfe zu klein sein würde.

Mit einer großen Portion Glück erwarben wir ein altes Haus aus den Zwanzi­gern mit unglaub­li­chem Charme. Über ein Jahr hinweg haben wir das Haus mit viel Herzblut und noch mehr Zeit und Arbeit saniert. Dabei stießen wir auf viel Altes, das uns Geschich­ten von den Menschen erzählt hat, die hier vor uns gelebt haben. Alte Dielen­bö­den, ehema­li­ge Durch­brü­che, Krampf­ader­fu­gen, Bergmann­roh­re oder auch alte Zeitun­gen. An mehreren Stellen ist es uns dann gelungen, dieses “Alte” in das Neue und Zeitge­mä­ße zu integrie­ren.

Unser altes Haus erzählt so – wie vieles andere in unserem Leben – kleine und größere Geschich­ten. Die Kunst liegt darin, diesen Erzäh­lun­gen zuzuhö­ren und Vorstel­lun­gen zu entwi­ckeln, was sie für die Zukunft bedeuten. Oder anders gesagt: Mir liegt am Herzen, dass wir heute von gestern für das Morgen lernen.

Eckdaten

Meine Vita

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1979 — Geburt und Kindheit im Dortmun­der Süden
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1998 — Eintritt in die SPD, anschlie­ßend Vorsitz der lokalen Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on im Dortmun­der Stadt­teil Hörde
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2000 — Dreijäh­ri­ges erfolg­rei­ches Studium der Wirtschafts­in­for­ma­tik mit integrier­ter Ausbil­dung als Fachin­for­ma­ti­ker bei der Stadt Köln
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2003 — Umzug nach Dülmen
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2004 – Trainee und später Projekt­ma­na­ger bei den Wupper­ta­ler Stadt­wer­ken
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2006 – IT-Unter­neh­mens­be­ra­ter bei Weigandt Software, einem mittel­stän­di­schen Beratungs­haus
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2007 – Hochzeit mit Sandra
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2008 – Innova­ti­on Manager für eine Geschäfts­ein­heit bei Opitz Consul­ting, einer mittel­stän­di­schen IT-Firma
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2009 – Vorsit­zen­der des TV Dülmen (bis 2015)
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2009 — Geburt unserer Zwillin­ge; in den Jahren 2010 und 2014 folgten die jüngeren Schwes­tern
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2015 – Aufstieg zum Teamlei­ter und stell­ver­tre­ten­der Leiter einer Geschäfts­ein­heit bei Opitz Consul­ting
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Seit 2017 Koordi­na­tor für digitale Infra­struk­tur beim Kreis Coesfeld/Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH

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Treffen wir uns
doch digital
Sagen sie hallo!

Jochen Wilms
Vorm Burgtor 15
48249 Dülmen

Telefon: +49 152 — 517 09 042
(Gerne auch per WhatsApp)
E‑Mail: jw [at] jochenwilms.de

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